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" Unser Walter Linse "

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English Synopsis
Einfuehrung
Dokument Uebersicht
1 Alfred Ascher
2 Alfred Ascher
3 Horst Lantzsch
4 Gilel Reiter
5 Kontakte Uebersicht
6 Linse bei der IHK
doc 6a Meichsner Moda
doc 6b Sam. Nussberg
doc 6c Heumann
doc 6d Linse 1945
doc 6e Sekretaerin
doc 6f NSDAP ?
doc 6g ICJ
doc 6h Liwerant
doc 6i Oswald
doc 6k Unitas
doc 6 L Jan. Nussberg
7 Ciphero Widerstand
8 Linse Nazigegner
9 Die Familie
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6 L                                    Jakob (Jankiel) Nussberg

 

Jakob (Jankiel) Nussberg  hatte eine Strumpffabrikation in Chemnitz, Kurt-Günther-Straße 22 (oder 26) und einen Grosshandel in Meerane. Letzterer wurde verkauft, die Strumpffabrikation aber liquidiert. Dr. Linse hat den Kaufvertrag begutachtet (siehe doc 6 L, unten) und Auflagen empfohlen, die den Nettoerlös für Herrn Nussberg erhöht haben: Der Wert des Inventars müsse geschätzt und vergütet werden. Ebenso müsse das Warenlager mit 50% des Verkaufspreises* der Ware berechnet werden. Die Aussenstände seien vom Käufer einzuziehen, gegen eine Provision von 5%. Alles waren kaufmännisch faire Vorgaben.

 

Bei diesem Verkauf wird die Reichsausgleichsabgabe zu gleichen Teilen von Käufer und Verkäufer getragen. 


*Ein Kritiker zitiert das gleiche Dokument, aber falsch: Linse habe das Warenlager auf 50% des EIN-kaufspreises bewertet (anstelle von VER-kaufspreis wie es bei Linse steht)  Dieser kleine Fehler gereicht zum Schaden von Linses Ansehen und Sinn für Fairness. An anderer Stelle (Möbelhaus Oswald) hat Linse eine Bewertung des Warenlagers zum Selbstkostenpreis (=100% des EIN-Kaufspreises) akzepiert, also fair.   [Grossbuchstaben von  P Seifert, zur Klarstellung]